Das Ende für Flash Video ist besiegelt!

Das Ende für Flash Video ist besiegelt!

Wer Webvideos professionell im Internet zeigen möchte, kommt um Adobe Flash nicht drum rum. FLV, F4V oder auch Flash in MP4 sind die gängigen Formate. Abgespielt werden diese Formate meist über Flash-Player, die mit allen möglichen Funktionen angereichert werden können bzw. so programmiert werden, dass das Video möglichst benutzerfreundlich angeboten wird.
Da das Flash Plugin mittlerweile in allen Browsern “ab Werk” mitgeliefert wird, gibt es auch keine Kompatibilitätsprobleme mehr, wäre da nicht apple und das iPhone.

Lange schon wartet die iPhone Gemeinde auf die Möglichkeit, Flash mobil zu nutzen und sei es nur, um sich die vielen Webvideos anzusehen. Vor einer Weile kam die Enttäuschung in Form einer Keynote von Steve Jobs, in der er ankündigt, dass das iPhone niemals Flash unterstützen wird und apple auch allgemein kein Freund dieser Technik ist und die früher so gute Zusammenarbeit mit Adobe nicht weiter voran treibt.
Das Ergebnis war, dass sich viel Entrüstung breit machte, apple aber nicht die Macht hat, Flash tatsächlich zu verbannen.

Nun kommt aber Unterstützung von einer Branche, die wohl zu den Mächtigsten zählt, wenn es darum geht, User zu erziehen. Digital-Playground-Chef Ali Joon spricht sich in einem Interview darüber, dass die Pornoindustrie mehr Vorteile in der Verwendung von HTML5 sieht, als in der weiteren Verbreitung von Videos im Flash Format. Neben Aktualisierung und den Problemen auf mobilen Geräten nennt Joon die Ressourcenlastigkeit, die Flash mit sich bringt. HTML5 etabliert sich derzeit als neuer Standard und sobald auch der Internet Explorer diese Technik unterstützt, möchte Ali Joon Flash nicht länger einsetzen.

Was bedeutet das? Je mehr Nachfrage nach Browsern mit ordentlicher HTML5 Unterstützung besteht, desto schneller werden die Softwarehersteller diese liefern. Je mehr die Browser diese Programmierung unterstützen, desto mehr Webvideoproduzenten werden auf dieses Format umstellen.

Sobald also die Pornos in HTML5 laufen, wird sich Adobe Flash, zumindest für Webvideo, auf dem absteigenden Ast befinden.

Fazit: Bei einigen Unternehmen müssen die Firewalls neu programmiert werden, damit die Trendforscher und Techniker wieder Zugriff auf Porno Portale haben – einzig und alleine, um den Zug nicht zu verpassen.

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